Wenn man über ICQ so eine Nachricht bekommt: "They are giving away cases of energy drinks in the quad!!! - CASES!" gibt es natürlich kein halten mehr. Und wenn man dort ankommt und man bekommt gesagt: "Take as much as you can." - klar, machen wir! Und nun habe ich 48 Dosen (respektive 22,704l) "Sobe essential energy" unter meinem Schreibtisch stehen.
Gibt leider nur zwei kleine Probleme:
1) Das Zeug ist nicht unbedingt das leckerste und
2) es enthält Orangensaft...
... aber jetzt hab ich das Zeug bis ins Büro geschleppt, also wird es getrunken. Prost!
(ich melde mich wieder aus dem Krankenhaus... ;-) )
Freitag, 28. September 2007
Freitag, 7. September 2007
Was ein Timing!
Manchmal passieren schon komische Zufälle...
Gestern habe ich "God Is Not Great: How Religion Poisons Everything" von Christopher Hitchens fertig gelesen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Teilweise etwas übertrieben geschrieben, aber definitiv sehr interessant. Meiner Meinung nach sollte es jeder Gläubige lesen und sich dann nochmal Gedanken darüber machen, ob er wirklich sicher ist weiter seiner Sekte anzugehören.
OK, ich habe einen Zufall erwähnt: ich laufe heute ganz harmlos heim, da spricht mich einer an: ob ich heute Abend nicht zu einer Veranstaltung kommen möchte, um Gott zu preisen. Er würde da eine Art Vorlesung halten. Alles klar... ich hab mich echt beherrschen müssen nicht zu lachen.
Ich hab dann zu ihm gemeint, dass ich da der Falsche für bin - ob ich denn nicht an Gott glaube? Nein, ich glaube nicht an Götter - da war er erstmal sprachlos. Aber kein für ihn Grund locker zu lassen (hartnäckig sind sie, die Verblendeten ;-) ). Ob ich denn einmal die Bibel gelesen habe? Nein, nur Teile (Religionsunterricht, dagegen kann man sich ja erst später wehren... gehört eh nicht in die Schule sowas, Kindesmissbrauch ist das...). Ich habe ihm dann versucht klar zu machen, dass ich mich mit der Materie sehr wohl auskenne und genau das der Grund für meine tiefe Abneigung gegen Religion jeder Art ist. Ob ich ein "Science Guy" wäre, will er wissen. Ja, bin ich. Daraufhin will er mir versuchen zu erklären, dass die Bibel ein Wissenschaftsbuch ist... da wurde es mir dann wirklich zu blöde. Hab ihm dann noch mal klar gemacht, dass ich Religion verachte. Und wie verabschiedet er sich? "You should read the bible!" - Genau! Hab ihm dann oben erwähntes Buch empfohlen... ob er es liest? Gesagt hat er es zumindest...
Um fair zu sein, der Typ war eigentlich echt nett, bissel jünger als ich und ich hab mich echt gern mit ihm unterhalten. Ich hätte auch gerne weiter sein Weltbild zerstört ;-) aber ich musste weiter, es ging ins Kino ("3:10 to Yuma" - kein schlechter Film!).
Gestern habe ich "God Is Not Great: How Religion Poisons Everything" von Christopher Hitchens fertig gelesen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Teilweise etwas übertrieben geschrieben, aber definitiv sehr interessant. Meiner Meinung nach sollte es jeder Gläubige lesen und sich dann nochmal Gedanken darüber machen, ob er wirklich sicher ist weiter seiner Sekte anzugehören.
OK, ich habe einen Zufall erwähnt: ich laufe heute ganz harmlos heim, da spricht mich einer an: ob ich heute Abend nicht zu einer Veranstaltung kommen möchte, um Gott zu preisen. Er würde da eine Art Vorlesung halten. Alles klar... ich hab mich echt beherrschen müssen nicht zu lachen.
Ich hab dann zu ihm gemeint, dass ich da der Falsche für bin - ob ich denn nicht an Gott glaube? Nein, ich glaube nicht an Götter - da war er erstmal sprachlos. Aber kein für ihn Grund locker zu lassen (hartnäckig sind sie, die Verblendeten ;-) ). Ob ich denn einmal die Bibel gelesen habe? Nein, nur Teile (Religionsunterricht, dagegen kann man sich ja erst später wehren... gehört eh nicht in die Schule sowas, Kindesmissbrauch ist das...). Ich habe ihm dann versucht klar zu machen, dass ich mich mit der Materie sehr wohl auskenne und genau das der Grund für meine tiefe Abneigung gegen Religion jeder Art ist. Ob ich ein "Science Guy" wäre, will er wissen. Ja, bin ich. Daraufhin will er mir versuchen zu erklären, dass die Bibel ein Wissenschaftsbuch ist... da wurde es mir dann wirklich zu blöde. Hab ihm dann noch mal klar gemacht, dass ich Religion verachte. Und wie verabschiedet er sich? "You should read the bible!" - Genau! Hab ihm dann oben erwähntes Buch empfohlen... ob er es liest? Gesagt hat er es zumindest...
Um fair zu sein, der Typ war eigentlich echt nett, bissel jünger als ich und ich hab mich echt gern mit ihm unterhalten. Ich hätte auch gerne weiter sein Weltbild zerstört ;-) aber ich musste weiter, es ging ins Kino ("3:10 to Yuma" - kein schlechter Film!).
Montag, 3. September 2007
Besuch aus der Heimat
Für 10 Tage hat meine Mutter Urlaub hier an der Westküste gemacht.
Die letzten Tage ihres Aufenthalts sind wir dann ein bisschen durch die Gegend getourt. Zu erst ging es nach Portland. Dort haben wir uns ein Musical angeschaut. Genauer: Spamalot - das Musical ist sehr sehenswert. Irgendwie total krank, aber was erwartet man anderes von Monty Python? Der zweite Akt streckt sich zwar ein wenig und man hat den Eindruck, dass den Autoren nichts mehr eingefallen ist, aber das macht nichts. Die Lieder sind einfach toll, die Ausstattung ist sehr liebevoll gemacht und die Schauspieler haben einfach einen gut gelaunten Eindruck gemacht. Empfehlenswert!
Nach einer Nacht in Portland sind wir dann nach Oceanside gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir uns die Käsefabrik in Tillamook angesehen. Das Eis dort ist genial! Oceanside ist ein winziges Kaff, das direkt an der Küste liegt und sehr steile Straßen hat (teilweise noch nicht ein mal asphaltiert). Unsere Unterkunft war das "Cliff Top Inn" - der Name ist Programm. Die Aussicht war einfach Wahnsinn!
Am nächsten Tag sind wir dann ins "Tillamook Air Museum" gefahren. Ich bin jetzt zwar nicht wirklich ein Militärfan, aber die Flugzeuge finde ich trotzdem beeindruckend... und der Hangar ist es sowieso. Eine der größten Holzkonstruktionen der Welt. Im Anschluss sind wir noch bissl durch die Gegend gefahren, tolle Landschaft.
Dann war auch schon Sonntag und ich habe meine Mutter zurück nach Portland gefahren, von wo sie wieder nach Deutschland geflogen ist.
Die letzten Tage ihres Aufenthalts sind wir dann ein bisschen durch die Gegend getourt. Zu erst ging es nach Portland. Dort haben wir uns ein Musical angeschaut. Genauer: Spamalot - das Musical ist sehr sehenswert. Irgendwie total krank, aber was erwartet man anderes von Monty Python? Der zweite Akt streckt sich zwar ein wenig und man hat den Eindruck, dass den Autoren nichts mehr eingefallen ist, aber das macht nichts. Die Lieder sind einfach toll, die Ausstattung ist sehr liebevoll gemacht und die Schauspieler haben einfach einen gut gelaunten Eindruck gemacht. Empfehlenswert!
Nach einer Nacht in Portland sind wir dann nach Oceanside gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir uns die Käsefabrik in Tillamook angesehen. Das Eis dort ist genial! Oceanside ist ein winziges Kaff, das direkt an der Küste liegt und sehr steile Straßen hat (teilweise noch nicht ein mal asphaltiert). Unsere Unterkunft war das "Cliff Top Inn" - der Name ist Programm. Die Aussicht war einfach Wahnsinn!
Am nächsten Tag sind wir dann ins "Tillamook Air Museum" gefahren. Ich bin jetzt zwar nicht wirklich ein Militärfan, aber die Flugzeuge finde ich trotzdem beeindruckend... und der Hangar ist es sowieso. Eine der größten Holzkonstruktionen der Welt. Im Anschluss sind wir noch bissl durch die Gegend gefahren, tolle Landschaft.
Dann war auch schon Sonntag und ich habe meine Mutter zurück nach Portland gefahren, von wo sie wieder nach Deutschland geflogen ist.
| Oceanside und Tillamook Air Museum |
Fish-Fight
Das kommt davon wenn man spaßeshalber den Begriff "Trout Fight" erwähnt... plötzlich wollen die Leute sowas sehen. Und wenn sich dann noch Zwei (Verrückte?) finden, die diesen Unfug machen wollen, kann man sich das Ergebnis ja schon fast ausmalen.
So kam es dann zum ersten Corvallischen Fish-Fight. Wieder war es ein Kampf zwischen Nationen. Für Deutschland trat wie schon beim Muffin-Eating-Contest Henning an. Die USA schickten eine Frau als Kämpferin vor (Name der Redaktion bekannt ;-) ). Der Kampf wurde über zwei Runden ausgetragen. Eine Runde war beendet, wenn eine der "Waffen" (also Fisch) komplett am Gegner zerstört wurde.
Es war ein wirklich bemerkenswertes Schauspiel und die Kämpfer haben sich nichts geschenkt. Umherfliegende Fischteile, -eingeweide und Blut... Mancher Zuschauer hat mit dem Brechreiz kämpfen müssen. ;-)
Beinahe nebensächlich war da eigentlich das Endergebnis. Erwähnt wird es aber trotzdem: Unentschieden (Runde 1 an Henning, Runde 2 an USA).
Und jetzt worauf alle warten (oder auch nicht): Bilder!
Hinweis: Es handelte sich nicht um Speisefische und sie waren schon seit einiger Zeit tot... was man auch gerochen hat. Sie hätten nur noch als Krabbenköder verwendet werden können... oder eben als Waffe in einem Fish-Fight. ;-)
So kam es dann zum ersten Corvallischen Fish-Fight. Wieder war es ein Kampf zwischen Nationen. Für Deutschland trat wie schon beim Muffin-Eating-Contest Henning an. Die USA schickten eine Frau als Kämpferin vor (Name der Redaktion bekannt ;-) ). Der Kampf wurde über zwei Runden ausgetragen. Eine Runde war beendet, wenn eine der "Waffen" (also Fisch) komplett am Gegner zerstört wurde.
Es war ein wirklich bemerkenswertes Schauspiel und die Kämpfer haben sich nichts geschenkt. Umherfliegende Fischteile, -eingeweide und Blut... Mancher Zuschauer hat mit dem Brechreiz kämpfen müssen. ;-)
Beinahe nebensächlich war da eigentlich das Endergebnis. Erwähnt wird es aber trotzdem: Unentschieden (Runde 1 an Henning, Runde 2 an USA).
Und jetzt worauf alle warten (oder auch nicht): Bilder!
| Fish-Fight |
Hinweis: Es handelte sich nicht um Speisefische und sie waren schon seit einiger Zeit tot... was man auch gerochen hat. Sie hätten nur noch als Krabbenköder verwendet werden können... oder eben als Waffe in einem Fish-Fight. ;-)
Trip mit Stephi und Co.
Stephi und ihre Familie machen derzeit Urlaub in den USA. Sie erkunden mit einem Wohnmobil die Westküste von Seattle bis nach Los Angeles. Natürlich musste da auch ein Abstecher nach Corvallis gemacht werden. :-) Ich habe mir dann ein Auto gemietet und bin für 2 Tage mitgefahren. Es war ein wirklich toller Trip! :-)
So waren wir auch in Winchester Bay und haben dort ATVs gemietet, um damit auf den Dünen rumzubrettern. Das macht einen unglaublichen Spaß, das kann man sich fast nicht vorstellen. Die Dünen ziehen sich über ein riesiges Gebiet hin und fast überall darf man mit dem ATV hin. Nur der Strand und kleine Abschnitte sind tabu. Wir hatten die Fahrzeuge für eine Stunde. In dieser Zeit ist es nicht annähernd möglich das Gelände komplett zu erkunden. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Wenn man mal in der Gegend ist: unbedingt machen!
So waren wir auch in Winchester Bay und haben dort ATVs gemietet, um damit auf den Dünen rumzubrettern. Das macht einen unglaublichen Spaß, das kann man sich fast nicht vorstellen. Die Dünen ziehen sich über ein riesiges Gebiet hin und fast überall darf man mit dem ATV hin. Nur der Strand und kleine Abschnitte sind tabu. Wir hatten die Fahrzeuge für eine Stunde. In dieser Zeit ist es nicht annähernd möglich das Gelände komplett zu erkunden. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Wenn man mal in der Gegend ist: unbedingt machen!
| Trip mit Stephi und Co. |
Arbeit
Nur damit mal alle Zweifler ruhig gestellt sind: Ein Foto von mir an meinem Arbeitsplatz.
Mittlerweile sind schon vier Monate um, das heißt, dass ich jetzt noch acht Wochen habe um meine Diplomarbeit zu beenden. Laut meinem Zeitplan sollte das durchaus klappen... was heißt hier "sollte klappen"!? Es muss und wird klappen!
Mittlerweile sind schon vier Monate um, das heißt, dass ich jetzt noch acht Wochen habe um meine Diplomarbeit zu beenden. Laut meinem Zeitplan sollte das durchaus klappen... was heißt hier "sollte klappen"!? Es muss und wird klappen!
Muffins! Viele Muffins!
Völlig unbemerkt von der Weltöffentlichkeit fand ein Wettkampf statt, der großartiger und epochaler nicht hätte sein können! Deutschland und die USA kämpften im ersten Corvallischen "Muffin-Eating-Contest" gegeneinander. Für Deutschland trat Henning an, die USA stellte mit Adam einen Kämpfer auf, der trotz des ersten Eindrucks nicht unterschätzt werden sollte. ;-)
Die Regeln waren einfach: in 12 Minuten so viele Muffins essen wie möglich.
Henning legte am Anfang gut vor und verdrückte in beachtlichem Tempo die Muffins, bekam dann gegen Ende aber Konditionsprobleme. Adam wählte eine andere Strategie: konstantes Tempo über die gesamte Zeit. So konnte er den Rückstand auf Henning Stück um Stück (oder besser: Muffin um Muffin) wieder gut machen. In einem durchaus beachtlichen Endspurt kam dann ein Unentschieden zu Stande... ein Ergebnis, das zumindest gut für die Völkerverständigung ist. ;-)
Die Regeln waren einfach: in 12 Minuten so viele Muffins essen wie möglich.
Henning legte am Anfang gut vor und verdrückte in beachtlichem Tempo die Muffins, bekam dann gegen Ende aber Konditionsprobleme. Adam wählte eine andere Strategie: konstantes Tempo über die gesamte Zeit. So konnte er den Rückstand auf Henning Stück um Stück (oder besser: Muffin um Muffin) wieder gut machen. In einem durchaus beachtlichen Endspurt kam dann ein Unentschieden zu Stande... ein Ergebnis, das zumindest gut für die Völkerverständigung ist. ;-)
| Muffin-Eat |
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