Montag, 30. Juli 2007

Mount * (Hood + St. Helens)

Mal wieder ein Roadtrip! :-)
Die Reisegruppe umfasste die gleichen Personen wie zum "Crater Lake". Aufbruch war wieder mal zu einer Uhrzeit, die man nur als grausam bezeichnen kann: 7:30AM ;-)
Erste Station war ein kleiner Vergnügungspark am Mount Hood. Dort haben wir einen Großteil des Tages verbracht und jede Attraktion, die der Park zu bieten hat, ausprobiert. Also auch Bungee-Jumping. Es war zwar nur ein 100 Fuß (30,5m) hoher Turm, aber trotzdem kostet es etwas Überwindung einfach so ins Leere zu treten. Hat echt Spaß gemacht und ich würde jetzt gerne mal höheres Bungee-Jumping probieren. :-)
Und jetzt eine Warnung: Sommerrodelbahnen sind gefährlich! OK, das haben auch die ganzen Schilder vor dem Eingang gesagt, aber ich hab es nicht geglaubt. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Was ist passiert? Wir sind insgesamt drei mal gerodelt, die ersten zwei mal hatte ich ziemlich schlechte Schlitten erwischt und so war es eigentlich nicht nötig überhaupt zu bremsen. Beim dritten mal war es dann ein besserer Schlitten... und so wurde ich in einer Kurve erheblich schneller als die beiden male zuvor. Um nicht aus der Bahn zu fliegen habe ich dann in der Kurve bremsen müssen, was für die Stabilität des Schlittens nicht so optimal war. Da bin ich dann mit Knie, Ellbogen und Schulter an die Innenwand gekommen. Was da passiert kennt bestimmt jeder, der mal beim Sport über nen Hallenboden gerutscht ist. Nunja, am Ziel angekommen war dann auch meiner erster Weg die Erste Hilfe-Station. Die Verletzungen sind nicht wirklich schlimm, aber schmerzen tun sie erheblich. Die Sanis waren übrigens wirklich nette Leute. :-)
Die Anderen sind dann noch an einer Kletterwand geklettert, was ich aus nachvollziehbaren Gründen ausgelassen habe.

Danach ging es dann weiter Richtung Mt. St. Helens. Als wir in der Gegend angekommen sind haben wir erstmal einen Campingplatz für die Nacht gesucht und dort unser Zelt aufgebaut (gemietet für 12$, echt ein klasse Teil gewesen!).

Nach einer etwas unbequemen Nacht sind wir dann zur "Ape Cave" aufgebrochen. Wir haben extra dafür eine Taschenlampe gekauft... die leider in der Nacht zuvor einfach den Geist aufgegeben hat (für 1,69$ sollte man schon mehr erwarten können!). Also haben wir die Höhle nur mit dem Kameralicht meines Telefons erkundet. Das hat sogar prima ausgereicht und niemand ist verloren gegangen.
Hiernach sind wir dann zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem aus man den Krater des Mt. St. Helens sehen kann... zumindest theoretisch. Wir hatten etwas Pech mit dem Wetter und der Berg war in Nebel gehüllt. Trotzdem gab es ein paar wirklich tolle Aussichten. Ziemlich beeindruckend, was dieser Vulkanausbruch vor 27 Jahren alles zerstört hat.

Dann war es auch schon wieder an der Zeit den Heimweg anzutreten. Insgesamt sind wir an dem Wochenende etwa 600 Meilen gefahren, aber es hat sich gelohnt!
Und jetzt gibt es noch ein paar Bilder:

Mt. Hood, Mt. St. Helens

Donnerstag, 26. Juli 2007

Link inside!

Das folgende Auto fand ich so toll, dass ich es einfach fotografieren musste. Da war wohl ein echter Fan am Werk.

(Außerdem muss ich die Seite ja mit Content füllen, egal wie sinnlos er ist... ;-) )

Zelda Wagon

Sonntag, 15. Juli 2007

Crater Lake

Man kann ja nicht jeden Tag so tun, als ob man arbeiten würde. Also war es mal wieder Zeit für einen Roadtrip. ;-)
Diesmal ging es zu einer der größten Attraktionen Oregons - dem "Crater Lake". Für alle, die zu faul sind den Wikipediaeintrag zu lesen: Es handelt sich hier um einen See, der in einem Vulkankrater entstanden ist. Es ist der tiefste See der USA (594 m) und der siebt tiefste der Welt.
Unsere Reisegruppe umfasste diesmal nur vier Personen (Chris, Markus, Henning und ich (Konny und Steph haben die USA schon verlassen)). Mitten in der Nacht (7:15 Uhr) sind wir zu der vierstündigen Autofahrt zum See aufgebrochen.
Dort angekommen und nach dem ersten Blick über den See denkt man nur "Wahnsinn!". Manchmal produziert die Natur schon atemberaubend schöne Dinge. Nach einem Lunch mit mitgebrachten Leckereien aus der letzten Tankstelle vor der Wildnis haben wir dann Tickets für eine Bootstour gekauft und sind bissl in der Gegend rumgefahren.
Um zu den Booten zu kommen muss man dann aber erst mal den Kraterrand runterlaufen, das ist zwar nur eine Meile aber man muss das anschließend auch wieder rauf. Bei 40°C und ohne Wind ist das nicht ganz ohne. Die Strapazen lohnen sich aber auf jeden Fall! Die Tour dauert zwei Stunden und in der Zeit kann man kaum fassen wie toll das Wasser (so ein Blau sieht man nirgendwo anders auf der Welt!) und der ganze Rest ist.
Nach der Tour und dem erwarteter maßen anstrengenden Aufstieg gings dann zurück nach Corvallis.

Diesmal habe ich auch meine Kamera nicht vergessen und so gibt es nun ein paar schöne Bilder. :-)
Crater Lake

Samstag, 7. Juli 2007

July 4th - Nachtrag

Nun die versprochenen Bilder zum 4. Juli-Grillen. Leider weniger als gedacht, aber ist ja nicht meine Schuld... OK, dass ich meine Kamera vergessen habe ist meine Schuld, aber wer will denn kleinlich sein. ;-P

4 July

Freitag, 6. Juli 2007

July 4th

Das schlechte Gewissen hat mich eingeholt, also muss ich doch mal wieder einen Eintrag verfassen.
Der 4. Juli ist wie wohl allgemein bekannt der Independence Day, einer der wenigen Feiertage in den USA, der wirklich gefeiert wird, da nicht religiös. Klassischerweise wird der Tag mit Bier, Barbecue und Feuerwerk begangen. Und so haben wir das auch gemacht.
Chris hat uns (die üblichen Verdächtigen: Markus, Konny, Henning, ich und Steph) zu seinem Elternhaus eingeladen. Für amerikanische Verhältnisse war das recht schnell zu erreichen, nur knapp 90 Minuten Fahrt. Das Haus liegt in einer wirklich schönen Gegend. Mitten im Wald an einem Hang und nur über einen Schotterweg zu erreichen. Das Haus war neu und wirklich toll, von Chris' Eltern selbst gebaut. Leider habe ich meine Kamera in Corvallis vergessen, aber ich glaube Henning hat ein paar Bilder gemacht. Mal schauen ob ich die bekomme, dann werde ich die nachreichen. Am Abend gabs dann Barbecue und später sind wir in die nächste Stadt gefahren, um uns das Feuerwerk anzusehen. Ich war wirklich überrascht, es waren viele Leute, die sich das ansehen wollten. Auf einer großen Wiese haben wir es uns dann auf Decken bequem gemacht. Da wir ganz vorne waren konnten wir so im Liegen das Feuerwerk über uns genießen. 30 Minuten lang wurde eine wirklich nette Feuershow geboten. :-)
Kurioses am Rande: In Oregon ist der Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerks-Raketen an Privatpersonen verboten. Privates Feuerwerk beschränkt sich also auf Böller und Fontänen.
Nach einer Nacht in Zelten gings dann wieder zurück nach Corvallis.

Dieser Beitrag entstand im Übrigen auf einer Wiese im Schatten eines großen Baumes bei angenehmen 30°C, WLAN ist schon was tolles! ;-) Arbeiten an der frischen Luft und nicht in überklimatisierten Räumen.
++