Die Reisegruppe umfasste die gleichen Personen wie zum "Crater Lake". Aufbruch war wieder mal zu einer Uhrzeit, die man nur als grausam bezeichnen kann: 7:30AM ;-)
Erste Station war ein kleiner Vergnügungspark am Mount Hood. Dort haben wir einen Großteil des Tages verbracht und jede Attraktion, die der Park zu bieten hat, ausprobiert. Also auch Bungee-Jumping. Es war zwar nur ein 100 Fuß (30,5m) hoher Turm, aber trotzdem kostet es etwas Überwindung einfach so ins Leere zu treten. Hat echt Spaß gemacht und ich würde jetzt gerne mal höheres Bungee-Jumping probieren. :-)
Und jetzt eine Warnung: Sommerrodelbahnen sind gefährlich! OK, das haben auch die ganzen Schilder vor dem Eingang gesagt, aber ich hab es nicht geglaubt. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Was ist passiert? Wir sind insgesamt drei mal gerodelt, die ersten zwei mal hatte ich ziemlich schlechte Schlitten erwischt und so war es eigentlich nicht nötig überhaupt zu bremsen. Beim dritten mal war es dann ein besserer Schlitten... und so wurde ich in einer Kurve erheblich schneller als die beiden male zuvor. Um nicht aus der Bahn zu fliegen habe ich dann in der Kurve bremsen müssen, was für die Stabilität des Schlittens nicht so optimal war. Da bin ich dann mit Knie, Ellbogen und Schulter an die Innenwand gekommen. Was da passiert kennt bestimmt jeder, der mal beim Sport über nen Hallenboden gerutscht ist. Nunja, am Ziel angekommen war dann auch meiner erster Weg die Erste Hilfe-Station. Die Verletzungen sind nicht wirklich schlimm, aber schmerzen tun sie erheblich. Die Sanis waren übrigens wirklich nette Leute. :-)
Die Anderen sind dann noch an einer Kletterwand geklettert, was ich aus nachvollziehbaren Gründen ausgelassen habe.
Danach ging es dann weiter Richtung Mt. St. Helens. Als wir in der Gegend angekommen sind haben wir erstmal einen Campingplatz für die Nacht gesucht und dort unser Zelt aufgebaut (gemietet für 12$, echt ein klasse Teil gewesen!).
Nach einer etwas unbequemen Nacht sind wir dann zur "Ape Cave" aufgebrochen. Wir haben extra dafür eine Taschenlampe gekauft... die leider in der Nacht zuvor einfach den Geist aufgegeben hat (für 1,69$ sollte man schon mehr erwarten können!). Also haben wir die Höhle nur mit dem Kameralicht meines Telefons erkundet. Das hat sogar prima ausgereicht und niemand ist verloren gegangen.
Hiernach sind wir dann zu einem Aussichtspunkt gefahren, von dem aus man den Krater des Mt. St. Helens sehen kann... zumindest theoretisch. Wir hatten etwas Pech mit dem Wetter und der Berg war in Nebel gehüllt. Trotzdem gab es ein paar wirklich tolle Aussichten. Ziemlich beeindruckend, was dieser Vulkanausbruch vor 27 Jahren alles zerstört hat.
Dann war es auch schon wieder an der Zeit den Heimweg anzutreten. Insgesamt sind wir an dem Wochenende etwa 600 Meilen gefahren, aber es hat sich gelohnt!
Und jetzt gibt es noch ein paar Bilder:
| Mt. Hood, Mt. St. Helens |
